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Die Texte haben wir der Chronik anläßlich des Jubiläums 100 Jahre Feuerwehr Selben / Zschepen entnommen.

 

Die Entstehung der Ortsnamen Geschichte der Orte Selben und Zschepen noch viele Wissenslücken gibt. Es sollten also die Nachforschungen zur Vergangenheit unserer beiden Orte intensiviert und von vielen Bürgern getragen werden. Geschichtsforschung ist Selben mühsam aber sehr interessant. Wir danken allen Institutionen, Vereinen und Einzelpersonen, die mit beigesteuertem Material zur Bereicherung 1289 Selwin 1404 Selwyn dieser Chronik beigetragen haben.

Der Name Selben stammt aus dem Slawischen und leitet sich ab von „ Schildkröte". 

1302 Scepen 1404 Szepen 1424 Schepen 1442 Czschepen 1791 Zschepen Typisch für diese Zeit waren kleine Orte mit 10 bis höchstens 30 Grundstücken. Straßen gab es nicht und als Zugtiere wurden Kühe eingesetzt.

Laut Auskunft Dr. Wilde ist entgegen der vorliegenden Chronik der Familie Schweitzer Selben bereits 1222 erstmals erwähnt worden - somit kann unser Ort 2022 auf 800 Jahre zurückblicken!

Die Orte Selben und Zschepen werden erstmalig im Lehenbuch Friedrich des Strengen, Markgraf von Meißen, urkundlich erwähnt. Dort ist Selben 1289 als lehenspflichtiger Ort aufgeführt. Der Ort Zschepen erscheint darin erstmalig 1302. gekennzeichnet. Demzufolge musste das Inhaltsverzeichnis verändert werden. Wir wollen uns auf Fakten beschränken und keinerlei Wertung der geschichtlichen Ereignisse vornehmen.

Es ist wahrscheinlich, dass die beiden Orte schon früher als sorbisch wendische Dörfer bestanden haben. Es gibt aus dieser Zeit keine Nachweise, jedoch werden die Aufzeichnungen des Merseburgers Bischofs Thiedmar für diese Gegend als erste glaubwürdige Geschichtsschreibung bezeichnet. In diesen Aufzeichnungen wird erwähnt, dass der Landsasse Broderow von Döbernitz im Jahre 960 Land zum Bau der Burg Delei verkaufte. Delei war der erste Name von Delitzsch. Politische Kommentierung und parteipolitische Zuordnungen von Personen werden ebenfalls nicht erfolgen. In einem besonderen Teil wollen wir das Wirken der Freiwilligen Feuerwehr Selben auch in Verbindung mit dem Dorfgeschehen darstellen. Die Feuerwehr Zschepen wird hier nicht benannt weil ihr 100jähriges Jubiläum bereits Die Umgebung von Delitzsch wird als sehr morastig und sumpfig beschrieben. Das traf auch für unsere beiden Dörfer zu. Diese Ortschaften, wie sie bis ca. 1900 bestanden, waren von Wasser und sumpfigen Gelände umgeben. Das diente zweifellos auch dem Schutz der Orte. 2011 stattfand.

Im Juni 2012, anlässlich des 100jährigen Gründungsjubiläums der Selbener Freiwilligen Feuerwehr wird diese Die Vermutung, dass die Orte älter als oben genannt sind begründet sich auch darauf, dass ab dem Jahre 1100 von den Kaisern und Fürsten die Dörfer - einschließlich der Einwohner- den Rittern als Lehen übergeben wurden. Die Orte und Rittergüter waren im Wesentlichen identisch. Lediglich 10 % der Ländereien blieben Eigentum der Kirche. Die bis dahin frei wirtschaftenden Bauern, das waren einmal die Hüfner welche mehr als eine Hufe Land (1 Hufe waren ca. 8 Hektar) besaßen, dann die Kosäthen, diese besaßen weniger als 1 Hufe Land und die besitzlosen Häusler wurden bis auf seltene Ausnahmen, leibeigen. Chronik gedruckt erscheinen. Sie soll den Dank und die Anerkennung der Bürger unseres Ortes zu ihrer Wehr zum Ausdruck bringen. Wir hoffen, dem Leser dieser Chronik eine geschichtlich interessante Lektüre präsentieren zu können, wobei es in der Geschichte der Orte Selben und Zschepen noch viele Wissenslücken gibt. Es sollten also die Nachforschungen zur Vergangenheit unserer beiden Orte intensiviert und von vielen Bürgern getragen werden. Geschichtsforschung ist mühsam aber sehr interessant.

Wir danken allen Institutionen, Vereinen und Einzelpersonen, die mit beigesteuertem Material zur Bereicherung dieser Chronik beigetragen haben.

Helmut und Margot Schweitzer Selben, im März 2012

Dank der vorliegenden Chronik der Familie Schweitzer aus dem Jahr 2012 möchten wir versuchen, die Fakten weiter zusammen zu tragen und wollen diese hier auf der Webseite veröffentlichen. Wir hoffen, dass es keine Probleme bei der Übernahme der Daten gibt.

Wir suchen daher immer noch Fotos oder Postkarten, die uns dabei unterstützen.

 

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